AUTOMTR // Vertraulich

Automatisierungs-Audit und Demo

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AUTOMTR
Audit Vertrieb Webdesign Qualität Angebot
Folgetermin vereinbarenTermin
AUTOMTR Audit · 29.07.2026

Ein Werk mit 150 Jahren Erfahrung, das seine Neukunden noch einzeln erlaufen muss.

Automatisierungs-Audit für Hubert von Carnap GmbH & Co. KG, Hersteller von Vollpappe-Verpackungen für Pharma, Molkerei und Baumarkt. Grundlage ist das Erstgespräch vom 29. Juli 2026. Alle Rechenwege liegen offen, jede Annahme ist als solche gekennzeichnet.

0Std. Verwaltungszeit p. a.
0Ersparnis pro Jahr
0Potenziale
Erstgespräch Produktion & Markt Qualitätskontrolle Vertriebsstruktur Studienlage DACH AUTOMTR AUSWERTUNG 4 Potenziale Ersparnisrechnung Reihenfolge
Bereich 01 · Auditoren

Wer dieses Audit erstellt hat

AUTOMTR ist eine Beratung für KI und Automatisierung mit Sitz in der Schweiz, spezialisiert auf Mittelstand und Familienunternehmen im DACH-Raum. Vor dem Mittelstandsfokus lagen die Projekte im Enterprise-Segment, unter anderem Automatisierungslösungen für Hyundai und American Airlines.

OK

Oliver Kol

Co-Founder · Strategie & Umsetzung

Führt das Erstgespräch, verantwortet Auditlogik und Implementierungsbegleitung. Schwerpunkt: Vertriebsautomatisierung und KI-gestützte Prozessaufnahme in produzierenden Betrieben.

GB

Dr. Grygoriy Bakalor

Co-Founder · Analytik & Modellierung

Zuvor Moody's Analytics. Verantwortet Datenmodelle, Rechenlogik und die Prüfung aller Zahlen in diesem Dokument gegen die im Gespräch genannten Ausgangswerte.

Gespräch 29.07.2026 Auditdauer 52 Minuten Keine Kosten, keine Bindung
Bereich 02 · Status quo

Wo das Unternehmen heute steht

Ein Produktionsbetrieb mit tiefer Fertigungskompetenz und einer Verwaltung, die auf sieben Personen konzentriert ist. Die digitale Basis existiert, sie ist aber vierzig Jahre alt und wird derzeit ersetzt.

0
Technologische Reife

Digitale Grundlage vorhanden, aber veraltet und personengebunden. KI wird an genau einer Stelle produktiv genutzt. Die neue Branchenlösung ist produktiv, die Kalkulation läuft darin bereits.

BrancheVollpappe-Verpackung, Sekundärverpackung für Pharma, Molkerei und Baumarkt
Mitarbeitende47 gesamt, davon 7 in der Verwaltung und 2 im Vertrieb
ProduktionDrucken, Stanzen, Kleben. Vollpappe bis 2.200 g, teils Handheftung. Großformat.
AbsatzmarktRund 95 Prozent Deutschland. Wirtschaftlich ab etwa 100.000 Stück je Los.
SystemeBranchenlösung eines Schweizer Herstellers produktiv, alle laufenden Aufträge erfasst, DATEV
Bestehende AutomatisierungKI-Tool für PPWR-Dokumentation, LinkedIn-Content über externe Agentur
0Bögen/Std. an der Stanze
0Systemwartung p. a.
0Zielfirmen in Liste
Bereich 03 · Engpässe & Risiken

Was die Verwaltung heute Zeit kostet

Fünf Tätigkeiten, die im Gespräch benannt wurden, binden dauerhaft Kapazität in einem Team von sieben Personen. Die Stundenwerte sind Schätzungen auf Basis der genannten Strukturen, nicht gemessene Zeiten. Sie sind in Bereich 05 einzeln hergeleitet.

Doppelerfassung zwischen Alt- und Neusystem

14,0Std./Woche

Die Branchenlösung läuft im zweiten Einführungsjahr parallel zur Eigenentwicklung. Solange beide Systeme führend sind, werden Stammdaten, Kalkulationen und Abrufe zweimal angefasst.

Zielkunden-Recherche und Listenpflege

12,0Std./Woche

Zwei Vertriebsmitarbeiter recherchieren Ansprechpartner, prüfen Firmen aus der Leadfeeder-Liste und pflegen Ergebnisse nach. Rund 300 identifizierte Firmen warten auf Bearbeitung.

Suche nach Auftragshistorie und Spezifikationen

10,5Std./Woche

Kundenbeziehungen reichen 40 bis 50 Jahre zurück, die älteste bis in die 1870er. Frühere Werkzeuge, Materialstärken und Kalkulationen liegen im Altsystem und in Papierakten.

Nachfassen und Wiedervorlage im Vertrieb

6,5Std./Woche

Kaltakquise per Telefon, Besuche im Industriegebiet, dazu LinkedIn. Die Nachverfolgung über mehrere Kontaktpunkte läuft manuell und bricht bei langen Verkaufszyklen regelmäßig ab.

PPWR-Dokumentation und Kundenrückfragen

6,0Std./Woche

Ein Mitarbeiter erstellt die Nachweise zur EU-Verpackungsverordnung mit einem KI-Tool. Die Aufgabe wächst mit jedem Artikel und mit jeder Kundenanfrage zu Recyclingfähigkeit.

0Stunden pro Woche
0Stunden pro Jahr
0gebundene Verwaltungszeit p. a.
Risiko 01

Das Neukundengeschäft hängt an zwei Personen

Externes Callcenter und Social-Ads haben keine Aufträge gebracht, LinkedIn bisher ebenfalls nicht. Damit ruht der gesamte Zugang zu neuen Kunden auf zwei Vertriebsmitarbeitern in einem Verdrängungsmarkt, in dem der Preis das Hauptargument ist.

Risiko 02

Betriebswissen verlässt das Haus schneller als es dokumentiert wird

Für Ende des Jahres und für das kommende Jahr stehen Rentenabgänge an. Gelernte Packmitteltechnologen sind in der Region kaum verfügbar, 90 Prozent der Belegschaft wohnt im direkten Umfeld. Was heute in Köpfen liegt, ist nach dem Ausscheiden nicht mehr abrufbar.

Risiko 03

PPWR-Konformität ruht auf einer Person und einem Einzelwerkzeug

Die Dokumentationspflicht betrifft Pharma- und Lebensmittelkunden besonders früh und besonders streng. Fällt der zuständige Mitarbeiter aus oder wächst die Artikelzahl, entsteht ein Nachweisrückstand genau bei den Kunden mit den größten Losgrößen.

Risiko 04

Die Stärken des Werks sind von außen nicht auffindbar

Vollpappe bis 2.200 g, Großformatdruck, Zertifizierung für Sprengstoffverpackung und Kundenbeziehungen über Generationen sind belastbare Alleinstellungsmerkmale. Für Auftritt und Material ist im Haus niemand zuständig, also entscheidet im Erstkontakt allein der Preis.

Bereich 04 · Benchmark

Was Studien für das verarbeitende Gewerbe belegen

Der Rückstand des produzierenden Mittelstands ist gut dokumentiert. Genau darin liegt der Vorsprung für Betriebe, die jetzt handeln: der Wettbewerb im Verpackungsmarkt arbeitet mit den gleichen manuellen Abläufen.

0

GenAI-Nutzung im verarbeitenden Gewerbe

Im Handel und bei IT-Dienstleistern liegt der Wert bei mindestens 57 Prozent. Die Produktion ist das Schlusslicht.

Roland Berger 2024
0

KI-Nutzung in kleinen Unternehmen

Bei Großunternehmen sind es 66 Prozent. Nur 6 Prozent aller Betriebe setzen KI in mehreren Bereichen ein.

IW Köln 2025
0

melden Produktivitätsgewinne durch GenAI

Im Durchschnitt 13 Prozent pro Jahr bei den Unternehmen, die generative KI tatsächlich einsetzen.

IW Köln 2025
0

sehen Automatisierung als größten GenAI-Hebel

82 Prozent halten Effizienzgewinne von mindestens 6 Prozent für realistisch.

Roland Berger 2024

Einordnung für dieses Werk. Mit einem produktiv genutzten KI-Werkzeug liegt der Betrieb bereits vor der Mehrheit des verarbeitenden Gewerbes, aber deutlich hinter dem Gesamtmarkt: Bitkom zählt für 2026 41 Prozent KI-nutzende Unternehmen ab 20 Beschäftigten, 52 Prozent berichten einen messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg (Bitkom 2026). Speziell in der Industrie sehen sich 72 Prozent nicht in der Lage, die Potenziale zu heben, nur 24 Prozent nutzen sie nach eigener Einschätzung gut (Bitkom Industriestudie 2025).

Was erfolgreiche Einführungen unterscheidet. BCG hat 1.803 Führungskräfte ausgewertet: Unternehmen mit dem doppelten ROI konzentrieren sich im Schnitt auf 3,5 statt 6,1 Anwendungsfälle und investieren über 80 Prozent des Budgets in die Kernprozesse (BCG AI Radar 2025). Deloitte weist zugleich nach, dass belastbarer ROI in Deutschland typischerweise 2 bis 4 Jahre braucht, während 7 bis 12 Monate erwartet werden (Deloitte 2025). Dieses Audit priorisiert deshalb bewusst wenige Hebel entlang des Kernproblems Neukundengewinnung, statt breit zu streuen.

Bereich 05 · Potenziale

Fünf Hebel, offen gerechnet

Jedes Potenzial folgt derselben Struktur: was heute passiert, wie gerechnet wurde, was konkret eingespart wird. Alle Ausgangswerte stammen aus dem Gespräch. Wo eine Größe nicht genannt wurde, steht sie als Annahme im Rechenweg.

Durchgängige Annahmen
  • 45 € je Stunde Verwaltungs- und Vertriebszeit, vollkostenbasiert inklusive Arbeitgeberanteil und Gemeinkosten. Nicht im Gespräch genannt, branchenüblicher Ansatz für kaufmännische Tätigkeit im Mittelstand.
  • 46 Arbeitswochen pro Jahr nach Abzug von Urlaub, Feiertagen und Ausfallzeiten.
  • Stundenwerte je Tätigkeit sind aus den genannten Strukturen abgeleitet, nicht gemessen. Eine Messung im laufenden Betrieb würde diese Werte im ersten Umsetzungsschritt ersetzen.
  • Der Jahresumsatz wurde im Gespräch nicht genannt. Alle Beträge sind daher absolut ausgewiesen und nicht als Umsatzanteil. [Information nicht verfügbar, Nachfrage empfohlen]
01

Zielkunden-Identifikation und Kaufsignal-Recherche

Bereich Vertrieb
Priorität hoch
+
Heute

Zwei Vertriebsmitarbeiter erarbeiten sich ihre Zielliste selbst. Grundlage waren Exporte aus Leadfeeder, gefiltert nach Branche und Einkaufsfunktion, daraus rund 300 identifizierte Firmen, die nach und nach abgearbeitet werden. Vor jedem Anruf wird der Ansprechpartner geprüft, die Firma recherchiert und das Ergebnis notiert. Ein externes Callcenter mit zwei geschulten Kräften wurde bereits getestet und wieder eingestellt.

Die Liste sagt nichts darüber, wer gerade Bedarf hat. Ein Verpackungseinkauf entsteht, wenn eine neue Produktlinie anläuft, ein Standort erweitert wird oder der bisherige Lieferant Qualitätsprobleme hat. Genau diese Signale sind heute nicht sichtbar.

Berechnung
2 Vertriebler× 6 Std./Woche× 46 Wochen= 552 Std.× 45 €= 24.840 €
24.840 €× 70 % automatisierbar= 17.388 € p. a.
Annahmen in dieser Rechnung
  • 6 Stunden pro Woche je Vertriebler für Recherche, Listenpflege und Dokumentation. Die tatsächliche Zeit wurde im Gespräch nicht erhoben.
  • 70 Prozent Automatisierungsgrad: Identifikation, Anreicherung und Vorpriorisierung entfallen, die Qualifizierung im Gespräch bleibt beim Menschen.
Was konkret eingespart wird

386 Stunden pro Jahr Recherchezeit, die in Gespräche fließen kann, entsprechend 17.388 €. Die Zielliste wird zugleich nicht mehr einmalig erzeugt, sondern laufend fortgeschrieben: Firmen mit frischem Kaufsignal rücken automatisch nach oben. Bei zwei Vertrieblern und rund 46 Wochen entspricht das etwa vier zusätzlichen Gesprächsstunden pro Woche im Team.

Recherche-AgentenSignal-MonitoringDatenanreicherungScoring-ModellCRM-Anbindung
02

Mehrstufige Kontaktstrecke und Wiedervorlage

Bereich Vertrieb
Priorität hoch
+
Heute

Der Erstkontakt läuft telefonisch, ergänzt durch Besuche im Industriegebiet, wenn ohnehin ein Kundentermin ansteht. Über LinkedIn erstellt eine externe Agentur KI-gestützte Beiträge, bisher ohne resultierenden Auftrag. Was fehlt, ist die Strecke dazwischen: die zweite, dritte und vierte Berührung mit derselben Firma.

Bei einem Zielauftrag ab 100.000 Stück ist der Verkaufszyklus lang. Ein Beispiel aus dem Gespräch: ein amerikanischer Großkonzern wird seit zwei Jahren bearbeitet, Testaufträge sind gelaufen. Über solche Zeiträume entscheidet nicht die einzelne Ansprache, sondern die Präsenz über viele Monate.

Berechnung
6,5 Std./Woche× 46 Wochen= 299 Std.× 45 €= 13.455 €
13.455 €× 80 % automatisierbar= 10.764 € p. a.
Annahmen in dieser Rechnung
  • Gegenprobe über die Kontaktpunkte: 300 identifizierte Firmen bei 5 Berührungen je Firma und 12 Minuten Aufwand je Berührung ergeben 1.500 Kontaktpunkte und rund 300 Stunden. Beide Wege führen zum selben Ergebnis.
  • 80 Prozent Automatisierungsgrad: Versand, Personalisierung, Wiedervorlage und Protokollierung entfallen, Antworten und Telefonate bleiben beim Vertrieb.
  • Keine KI-Telefonie. Im B2B-Erstkontakt mit sechsstelligen Auftragswerten bleibt das Gespräch beim Menschen.
Was konkret eingespart wird

239 Stunden pro Jahr, entsprechend 10.764 €. Wichtiger als die Stunde ist der Deckungsgrad: statt einmaliger Ansprache von 300 Firmen entstehen rund 1.500 dokumentierte Kontaktpunkte, jeder mit Verlaufshistorie im neuen CRM. Kein Vorgang fällt mehr aus der Wiedervorlage, weil ein Rückruf vergessen wurde.

E-Mail-SequenzenLinkedIn-AutomatisierungAntwort-KlassifikationCRM-Protokollierung
03

PPWR-Konformität direkt aus dem Artikelstamm

Bereich Qualität & Compliance
Priorität hoch
+
Heute

Ein Mitarbeiter erstellt die Dokumentation zur EU-Verpackungsverordnung mithilfe eines KI-Werkzeugs. Das ist ein sinnvoller erster Schritt, aber ein Einzelplatz: das Werkzeug kennt weder den Artikelstamm noch die Rezepturen und Materialstärken, es wird pro Vorgang neu befüllt.

Pharma- und Molkereikunden fragen Recyclingfähigkeit, Materialzusammensetzung und Konformität systematisch ab, und zwar bei jedem Ausschreibungsvorgang. Jede dieser Anfragen wird heute einzeln beantwortet.

Berechnung
6 Std./Woche× 46 Wochen= 276 Std.× 45 €= 12.420 €
12.420 €× 60 % automatisierbar= 7.452 € p. a.
Annahmen in dieser Rechnung
  • 6 Stunden pro Woche für Dokumentenerstellung und Kundenrückfragen. Der genaue Umfang wurde im Gespräch nicht beziffert.
  • 60 Prozent Automatisierungsgrad: Entwurf, Datenzusammenführung und Formatierung entfallen, die fachliche Freigabe bleibt beim zuständigen Mitarbeiter.
  • Voraussetzung ist ein gepflegter Artikelstamm in der neuen Branchenlösung. Dieser liegt seit der Umstellung vor.
Was konkret eingespart wird

166 Stunden pro Jahr, entsprechend 7.452 €. Der eigentliche Wert liegt daneben: die Nachweispflicht wird von einer Person gelöst und in einen Prozess überführt. Ausschreibungen im Pharma- und Lebensmittelbereich lassen sich damit innerhalb von Stunden statt Tagen beantworten, was in genau dem Segment mit den größten Losgrößen über die Teilnahme entscheidet.

Dokumenten-KIStammdatenzugriffVorlagen-EngineFreigabe-Workflow
04

Wissensassistent auf Auftragshistorie und Arbeitsanweisungen

Bereich Verwaltung & Produktion
Priorität hoch
+
Heute

Kundenbeziehungen laufen über 40 bis 50 Jahre, die älteste seit den 1870er Jahren. Frühere Werkzeuge, Stanzformen, Materialstärken, Kalkulationsgrundlagen und Sonderabsprachen liegen im 40 Jahre alten Eigenentwicklungssystem, in Papierakten und in den Köpfen langjähriger Mitarbeiter.

Für Ende des Jahres und für das Folgejahr stehen Rentenabgänge an, Nachbesetzungen sind in der Region schwierig. Jede Wiederholanfrage eines Bestandskunden erzeugt heute Suchaufwand, und jede Einarbeitung bindet zusätzlich erfahrene Kollegen.

Berechnung
7 Verwaltung× 1,5 Std./Woche= 10,5 Std./Woche× 46 Wochen= 483 Std.
483 Std.× 45 €= 21.735 €× 40 % automatisierbar= 8.694 € p. a.
Annahmen in dieser Rechnung
  • 1,5 Stunden pro Woche und Person für das Suchen nach Vorgängen, Spezifikationen und Absprachen. Nicht gemessen, abgeleitet aus Systemalter und Aktenlage.
  • 40 Prozent Automatisierungsgrad, bewusst konservativ: erschlossen wird zunächst nur, was digital vorliegt. Papierakten müssen vorher erfasst werden.
  • Der Effekt auf die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist hier nicht eingerechnet und kommt zusätzlich hinzu.
Was konkret eingespart wird

193 Stunden pro Jahr, entsprechend 8.694 €. Der strategische Effekt wiegt schwerer: Betriebswissen, das heute an Personen hängt, wird abfragbar. Bei den anstehenden Rentenabgängen ist das der Unterschied zwischen einer Übergabe und einem Verlust. Der Assistent erfindet dabei nichts, sondern verweist auf die Quelle und markiert Lücken ausdrücklich.

WissensdatenbankSemantische SucheSystemexportQuellenverweisRechteverwaltung
Weiterer Hebel, bewusst nicht in der Summe
  • Unternehmensauftritt und Vertriebsmaterial. Für Website, Bildmaterial und Referenzunterlagen ist im Haus niemand zuständig. Vollpappe bis 2.200 g, Großformatdruck, Zertifizierung für Sprengstoffverpackung und Kundenbeziehungen über Generationen sind belastbare Argumente, die im Erstkontakt heute nicht wirken. Da hierfür kein bestehender Kostenblock existiert, den man einsparen könnte, wird dieser Hebel nicht in die Ersparnisrechnung aufgenommen. Sein Effekt liegt auf der Abschlussquote der Potenziale 01 und 02, nicht auf den Kosten. Aufwand und Zeitrahmen dafür stehen in der Demo unter Angebot.
Bereich 06 · Ersparnis

Die Zahl, Zeile für Zeile

Drei Szenarien auf derselben Rechenlogik. Konservativ setzt 60 Prozent des ermittelten Werts an, realistisch 100 Prozent, optimistisch 130 Prozent. Die Herleitung bleibt in allen drei Fällen identisch, nur der Wirkungsgrad ändert sich. Alle vier Positionen wirken wiederkehrend, daher gilt die Summe für jedes Jahr gleichermaßen.

Ersparnis im ersten Jahr
0 €
0 €
wiederkehrend, jedes weitere Jahr
01 Zielkunden 02 Kontaktstrecke 03 PPWR 04 Wissensassistent
Potenzial Gebundene Zeit Wirkungsgrad Ersparnis
01 Zielkunden-IdentifikationVertrieb 552 Std.24.840 € 70 % 17.388 €
02 Kontaktstrecke und WiedervorlageVertrieb 299 Std.13.455 € 80 % 10.764 €
03 PPWR-KonformitätQualität & Compliance 276 Std.12.420 € 60 % 7.452 €
04 WissensassistentVerwaltung & Produktion 483 Std.21.735 € 40 % 8.694 €
Gesamt pro Jahr 1.610 Std. 72.450 € 44.298 €

Lesehinweis. Die Spalte Gebundene Zeit zeigt den heutigen Aufwand, die Spalte Ersparnis den Anteil davon, der nach Umsetzung entfällt. Alle vier Positionen wirken wiederkehrend, der Wert im ersten Jahr entspricht daher dem der Folgejahre.

Was hier bewusst nicht steht. Kein Umsatzeffekt aus zusätzlich gewonnenen Kunden. Die Wirkung der Potenziale 01 und 02 liegt vor allem dort, sie lässt sich ohne Kenntnis von Auftragswert und Abschlussquote aber nicht seriös beziffern. Beide Größen wurden im Gespräch nicht genannt. [Information nicht verfügbar, Nachfrage empfohlen]

Einordnung. Zum Vergleich: das IW Köln misst bei Unternehmen mit produktivem GenAI-Einsatz eine durchschnittliche Produktivitätssteigerung von 13 Prozent pro Jahr (IW Köln 2025). Die hier ausgewiesenen 44.298 € wiederkehrend beziehen sich ausschließlich auf die fünf benannten Tätigkeiten, nicht auf die Gesamtleistung des Betriebs.

Bereich 07 · Werkzeuge & Reihenfolge

Womit gehoben wird und in welcher Folge

Kein neuer Systemzoo. Alles setzt auf der Branchenlösung auf, die ohnehin eingeführt wird, und läuft dort, wo es aus Datenschutzgründen laufen muss: im eigenen Haus oder in europäischen Rechenzentren.

Lead-Intelligenz

Recherche-Agenten durchsuchen Handelsregister-Bekanntmachungen, Stellenanzeigen, Fachpresse und Unternehmensmeldungen nach Signalen für Verpackungsbedarf.

Potenzial 01

Kontakt-Orchestrierung

E-Mail- und LinkedIn-Sequenzen mit echter Personalisierung, Antwortklassifikation und automatischer Rückschreibung in das neue CRM.

Potenzial 02

Dokumenten-KI

Erzeugt PPWR-Nachweise und Konformitätserklärungen aus Artikelstamm und Materialdaten. Fachliche Freigabe bleibt im Haus.

Potenzial 03

Wissensassistent

Semantische Suche über Auftragshistorie, Arbeitsanweisungen und Kundenspezifikationen. Jede Antwort mit Quellenangabe, Lücken werden markiert statt geschätzt.

Potenzial 04

Workflow-Automatisierung

Verbindet Branchenlösung, DATEV, Postfach und die KI-Bausteine. Self-hosted, damit Auftrags- und Kundendaten das Haus nicht verlassen.

Alle Potenziale

Kamerabasierte Prüfung

Auswertung der Kamerabilder an Stanze und Klebelinie durch einen trainierten Agenten, mit Protokoll je Bogen für Gefahrgutaufträge.

Weiterer Hebel
Sofort · 0 bis 3 Monate

Sichtbarkeit im Vertrieb

  • Zeitmessung über zwei Wochen, um die geschätzten Stundenwerte durch gemessene zu ersetzen
  • Zielkundenliste aus Potenzial 01 aufsetzen und die bestehenden 300 Firmen anreichern
  • Erste Kontaktstrecke für ein Segment, etwa Molkerei, produktiv schalten
  • Wissenslayer aufsetzen: Vollpappe, Formate, Zertifikate und Einwände strukturiert ablegen
Aufbau · 3 bis 12 Monate

Struktur statt Einzelfall

  • PPWR-Dokumentation an den Artikelstamm der Branchenlösung anbinden
  • Wissensassistent auf den digital vorliegenden Beständen aufsetzen
  • Kontaktstrecken auf alle Segmente ausrollen, Abschlussquoten je Segment messen
  • Unternehmensauftritt und Referenzunterlagen überarbeiten
Weichenstellung · ab 12 Monaten

Wissen und Qualität sichern

  • Papierakten erschließen und in den Wissensassistenten überführen, vor den Rentenabgängen
  • Übergabeprofile für ausscheidende Schlüsselpositionen erstellen
  • Kamerabasierte Qualitätssicherung an Stanze und Klebelinie prüfen, Hardwarekosten liegen niedrig, der Aufwand liegt in der Auswertung
  • Qualitätsagent an einer Linie pilotieren, zunächst nur meldend, ohne Eingriff in die Maschine
Bereich 08 · Prototyp

Wie sich das Ergebnis anfühlt

Drei Ansichten aus den Potenzialen 01 bis 04. Beispielansichten, keine Anbindung an Ihre Systeme. Wichtig ist das Verhalten: der Assistent nennt Quellen und markiert Lücken, statt Zahlen zu schätzen.

Vertriebs-Cockpit · Beispielansicht
PPWR-Studio · Beispielansicht
1Artikelstamm und Materialdaten lesen
2Materialzusammensetzung und Recyclingfähigkeit bewerten
3Konformitätsdokument erzeugen und zur Freigabe vorlegen
Konformitätsnachweis nach EU-Verpackungsverordnung
Aufrichteschachtel Vollpappe · Entwurf, Freigabe offen
98 %Anteil Papier und Karton
ARecyclingfähigkeit
4 Min.Bearbeitungszeit
  • Materialangaben aus dem Artikelstamm übernommen, keine Schätzwerte
  • Kennzeichnungspflichten je Zielmarkt geprüft und im Anhang aufgeführt
  • Offene Position: Angabe zum Klebstoffanteil fehlt, Stelle im Dokument markiert
  • Freigabe durch die Qualitätsverantwortung erforderlich, bevor der Nachweis versendet wird
Beispielwerte, nicht aus Ihrem Artikelstamm
Datenfluss im Vertrieb
Leadfeeder-ExportTelefonnotiz AngebotWiedervorlage Excel-ListePapiernotiz AltsystemPostfach Vier Wege, kein gemeinsamer Stand VERTEILER ABGLEICH Recherche-AgentGesprächsnotiz AngebotKontaktstrecke CRM · ein Stand Ein Fluss, eine Historie je Firma
Bereich 09 · Zertifikat

Was am Ende übrig bleibt

AUTOMTR Automatisierungs-Audit

Hubert von Carnap GmbH & Co. KG

Hersteller von Vollpappe-Verpackungen für Pharma, Molkerei und Baumarkt. Geprüft wurden Vertrieb, Verwaltung, Qualitätsdokumentation und Qualitätssicherung in der Produktion.

2/5Technologische Reife
4Potenziale
1.610Stunden p. a. gebunden
44.298 €Ersparnis pro Jahr
Oliver KolCo-Founder AUTOMTR
29.07.2026Erhebungsdatum
AMTR-2026-0729-HVCAudit-Kennung
Weiter zur Demo

Nicht beschrieben, sondern bedienbar

Dieses Audit zeigt Rechenwege. Die Demo zeigt Verhalten: vier Module, in denen Sie den Übergabepunkt zwischen Maschine und Mensch selbst setzen und sehen, was sich dabei verschiebt.

Vertrieb im Zusammenspiel

Übergabe-Marker über fünf Stufen, drei Werte rechnen live mit. Entwurf freigeben, anpassen oder aussteuern.

Modul 01

Webdesign und Branding

Sechs Befunde vom heutigen Auftritt, Vorher-Nachher-Regler und drei Konzeptrichtungen im Vergleich.

Modul 02

Kameras und KI-Agents

Fehler in die Linie einschleusen, Empfindlichkeit verstellen, Regelwerk zuschalten, Protokoll mitlesen.

Modul 03

Angebot

Drei Bausteine mit Preis, Zeitrahmen und Abhängigkeiten. Frei kombinierbar, einzeln buchbar.

Modul 04
Demo öffnen Beispielwerte, nicht aus Ihren Systemen
Nächster Schritt

Der Bericht liegt vor. Was jetzt fehlt, sind gemessene Zahlen statt geschätzter.

Alle Stundenwerte in diesem Audit sind aus den genannten Strukturen abgeleitet. Der erste Umsetzungsschritt ersetzt sie durch echte Messwerte, bevor irgendetwas gebaut wird.

Folgetermin vereinbaren Rückfrage zum Rechenweg
Schritt 01

Zahlen schärfen

Durchsprache des Audits, Ergänzung von Jahresumsatz, Auftragswert und Abschlussquote. Damit werden die beiden offenen Stellen in Bereich 05 und 06 geschlossen.

Schritt 02

Zwei Wochen messen

Erfassung der tatsächlichen Zeiten in Vertrieb und Verwaltung. Ergebnis ist eine Rechnung, die nicht mehr auf Annahmen steht, sondern auf Ihren eigenen Werten.

Schritt 03

Ein Potenzial pilotieren

Umsetzung eines einzelnen Hebels, sinnvollerweise Potenzial 01, mit messbarem Ergebnis nach wenigen Wochen. Erst danach folgt die Entscheidung über den Rest.

AUTOMTR · Teil der Vnture.ai Group

oliver@automtr.ai · automtr.ai

Dieses Audit beruht auf dem Erstgespräch vom 29. Juli 2026 sowie öffentlich verfügbaren Studien. Ausgangswerte stammen aus den Angaben des Unternehmens, abgeleitete Größen sind im Dokument als Annahmen gekennzeichnet.