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Automatisierungs-Audit für Hubert von Carnap GmbH & Co. KG, Hersteller von Vollpappe-Verpackungen für Pharma, Molkerei und Baumarkt. Grundlage ist das Erstgespräch vom 29. Juli 2026. Alle Rechenwege liegen offen, jede Annahme ist als solche gekennzeichnet.
AUTOMTR ist eine Beratung für KI und Automatisierung mit Sitz in der Schweiz, spezialisiert auf Mittelstand und Familienunternehmen im DACH-Raum. Vor dem Mittelstandsfokus lagen die Projekte im Enterprise-Segment, unter anderem Automatisierungslösungen für Hyundai und American Airlines.
Führt das Erstgespräch, verantwortet Auditlogik und Implementierungsbegleitung. Schwerpunkt: Vertriebsautomatisierung und KI-gestützte Prozessaufnahme in produzierenden Betrieben.
Zuvor Moody's Analytics. Verantwortet Datenmodelle, Rechenlogik und die Prüfung aller Zahlen in diesem Dokument gegen die im Gespräch genannten Ausgangswerte.
Ein Produktionsbetrieb mit tiefer Fertigungskompetenz und einer Verwaltung, die auf sieben Personen konzentriert ist. Die digitale Basis existiert, sie ist aber vierzig Jahre alt und wird derzeit ersetzt.
Digitale Grundlage vorhanden, aber veraltet und personengebunden. KI wird an genau einer Stelle produktiv genutzt. Die neue Branchenlösung ist produktiv, die Kalkulation läuft darin bereits.
Fünf Tätigkeiten, die im Gespräch benannt wurden, binden dauerhaft Kapazität in einem Team von sieben Personen. Die Stundenwerte sind Schätzungen auf Basis der genannten Strukturen, nicht gemessene Zeiten. Sie sind in Bereich 05 einzeln hergeleitet.
Die Branchenlösung läuft im zweiten Einführungsjahr parallel zur Eigenentwicklung. Solange beide Systeme führend sind, werden Stammdaten, Kalkulationen und Abrufe zweimal angefasst.
Zwei Vertriebsmitarbeiter recherchieren Ansprechpartner, prüfen Firmen aus der Leadfeeder-Liste und pflegen Ergebnisse nach. Rund 300 identifizierte Firmen warten auf Bearbeitung.
Kundenbeziehungen reichen 40 bis 50 Jahre zurück, die älteste bis in die 1870er. Frühere Werkzeuge, Materialstärken und Kalkulationen liegen im Altsystem und in Papierakten.
Kaltakquise per Telefon, Besuche im Industriegebiet, dazu LinkedIn. Die Nachverfolgung über mehrere Kontaktpunkte läuft manuell und bricht bei langen Verkaufszyklen regelmäßig ab.
Ein Mitarbeiter erstellt die Nachweise zur EU-Verpackungsverordnung mit einem KI-Tool. Die Aufgabe wächst mit jedem Artikel und mit jeder Kundenanfrage zu Recyclingfähigkeit.
Externes Callcenter und Social-Ads haben keine Aufträge gebracht, LinkedIn bisher ebenfalls nicht. Damit ruht der gesamte Zugang zu neuen Kunden auf zwei Vertriebsmitarbeitern in einem Verdrängungsmarkt, in dem der Preis das Hauptargument ist.
Für Ende des Jahres und für das kommende Jahr stehen Rentenabgänge an. Gelernte Packmitteltechnologen sind in der Region kaum verfügbar, 90 Prozent der Belegschaft wohnt im direkten Umfeld. Was heute in Köpfen liegt, ist nach dem Ausscheiden nicht mehr abrufbar.
Die Dokumentationspflicht betrifft Pharma- und Lebensmittelkunden besonders früh und besonders streng. Fällt der zuständige Mitarbeiter aus oder wächst die Artikelzahl, entsteht ein Nachweisrückstand genau bei den Kunden mit den größten Losgrößen.
Vollpappe bis 2.200 g, Großformatdruck, Zertifizierung für Sprengstoffverpackung und Kundenbeziehungen über Generationen sind belastbare Alleinstellungsmerkmale. Für Auftritt und Material ist im Haus niemand zuständig, also entscheidet im Erstkontakt allein der Preis.
Der Rückstand des produzierenden Mittelstands ist gut dokumentiert. Genau darin liegt der Vorsprung für Betriebe, die jetzt handeln: der Wettbewerb im Verpackungsmarkt arbeitet mit den gleichen manuellen Abläufen.
Im Handel und bei IT-Dienstleistern liegt der Wert bei mindestens 57 Prozent. Die Produktion ist das Schlusslicht.
Roland Berger 2024Bei Großunternehmen sind es 66 Prozent. Nur 6 Prozent aller Betriebe setzen KI in mehreren Bereichen ein.
IW Köln 2025Im Durchschnitt 13 Prozent pro Jahr bei den Unternehmen, die generative KI tatsächlich einsetzen.
IW Köln 202582 Prozent halten Effizienzgewinne von mindestens 6 Prozent für realistisch.
Roland Berger 2024Einordnung für dieses Werk. Mit einem produktiv genutzten KI-Werkzeug liegt der Betrieb bereits vor der Mehrheit des verarbeitenden Gewerbes, aber deutlich hinter dem Gesamtmarkt: Bitkom zählt für 2026 41 Prozent KI-nutzende Unternehmen ab 20 Beschäftigten, 52 Prozent berichten einen messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg (Bitkom 2026). Speziell in der Industrie sehen sich 72 Prozent nicht in der Lage, die Potenziale zu heben, nur 24 Prozent nutzen sie nach eigener Einschätzung gut (Bitkom Industriestudie 2025).
Was erfolgreiche Einführungen unterscheidet. BCG hat 1.803 Führungskräfte ausgewertet: Unternehmen mit dem doppelten ROI konzentrieren sich im Schnitt auf 3,5 statt 6,1 Anwendungsfälle und investieren über 80 Prozent des Budgets in die Kernprozesse (BCG AI Radar 2025). Deloitte weist zugleich nach, dass belastbarer ROI in Deutschland typischerweise 2 bis 4 Jahre braucht, während 7 bis 12 Monate erwartet werden (Deloitte 2025). Dieses Audit priorisiert deshalb bewusst wenige Hebel entlang des Kernproblems Neukundengewinnung, statt breit zu streuen.
Jedes Potenzial folgt derselben Struktur: was heute passiert, wie gerechnet wurde, was konkret eingespart wird. Alle Ausgangswerte stammen aus dem Gespräch. Wo eine Größe nicht genannt wurde, steht sie als Annahme im Rechenweg.
Zwei Vertriebsmitarbeiter erarbeiten sich ihre Zielliste selbst. Grundlage waren Exporte aus Leadfeeder, gefiltert nach Branche und Einkaufsfunktion, daraus rund 300 identifizierte Firmen, die nach und nach abgearbeitet werden. Vor jedem Anruf wird der Ansprechpartner geprüft, die Firma recherchiert und das Ergebnis notiert. Ein externes Callcenter mit zwei geschulten Kräften wurde bereits getestet und wieder eingestellt.
Die Liste sagt nichts darüber, wer gerade Bedarf hat. Ein Verpackungseinkauf entsteht, wenn eine neue Produktlinie anläuft, ein Standort erweitert wird oder der bisherige Lieferant Qualitätsprobleme hat. Genau diese Signale sind heute nicht sichtbar.
386 Stunden pro Jahr Recherchezeit, die in Gespräche fließen kann, entsprechend 17.388 €. Die Zielliste wird zugleich nicht mehr einmalig erzeugt, sondern laufend fortgeschrieben: Firmen mit frischem Kaufsignal rücken automatisch nach oben. Bei zwei Vertrieblern und rund 46 Wochen entspricht das etwa vier zusätzlichen Gesprächsstunden pro Woche im Team.
Der Erstkontakt läuft telefonisch, ergänzt durch Besuche im Industriegebiet, wenn ohnehin ein Kundentermin ansteht. Über LinkedIn erstellt eine externe Agentur KI-gestützte Beiträge, bisher ohne resultierenden Auftrag. Was fehlt, ist die Strecke dazwischen: die zweite, dritte und vierte Berührung mit derselben Firma.
Bei einem Zielauftrag ab 100.000 Stück ist der Verkaufszyklus lang. Ein Beispiel aus dem Gespräch: ein amerikanischer Großkonzern wird seit zwei Jahren bearbeitet, Testaufträge sind gelaufen. Über solche Zeiträume entscheidet nicht die einzelne Ansprache, sondern die Präsenz über viele Monate.
239 Stunden pro Jahr, entsprechend 10.764 €. Wichtiger als die Stunde ist der Deckungsgrad: statt einmaliger Ansprache von 300 Firmen entstehen rund 1.500 dokumentierte Kontaktpunkte, jeder mit Verlaufshistorie im neuen CRM. Kein Vorgang fällt mehr aus der Wiedervorlage, weil ein Rückruf vergessen wurde.
Ein Mitarbeiter erstellt die Dokumentation zur EU-Verpackungsverordnung mithilfe eines KI-Werkzeugs. Das ist ein sinnvoller erster Schritt, aber ein Einzelplatz: das Werkzeug kennt weder den Artikelstamm noch die Rezepturen und Materialstärken, es wird pro Vorgang neu befüllt.
Pharma- und Molkereikunden fragen Recyclingfähigkeit, Materialzusammensetzung und Konformität systematisch ab, und zwar bei jedem Ausschreibungsvorgang. Jede dieser Anfragen wird heute einzeln beantwortet.
166 Stunden pro Jahr, entsprechend 7.452 €. Der eigentliche Wert liegt daneben: die Nachweispflicht wird von einer Person gelöst und in einen Prozess überführt. Ausschreibungen im Pharma- und Lebensmittelbereich lassen sich damit innerhalb von Stunden statt Tagen beantworten, was in genau dem Segment mit den größten Losgrößen über die Teilnahme entscheidet.
Kundenbeziehungen laufen über 40 bis 50 Jahre, die älteste seit den 1870er Jahren. Frühere Werkzeuge, Stanzformen, Materialstärken, Kalkulationsgrundlagen und Sonderabsprachen liegen im 40 Jahre alten Eigenentwicklungssystem, in Papierakten und in den Köpfen langjähriger Mitarbeiter.
Für Ende des Jahres und für das Folgejahr stehen Rentenabgänge an, Nachbesetzungen sind in der Region schwierig. Jede Wiederholanfrage eines Bestandskunden erzeugt heute Suchaufwand, und jede Einarbeitung bindet zusätzlich erfahrene Kollegen.
193 Stunden pro Jahr, entsprechend 8.694 €. Der strategische Effekt wiegt schwerer: Betriebswissen, das heute an Personen hängt, wird abfragbar. Bei den anstehenden Rentenabgängen ist das der Unterschied zwischen einer Übergabe und einem Verlust. Der Assistent erfindet dabei nichts, sondern verweist auf die Quelle und markiert Lücken ausdrücklich.
Drei Szenarien auf derselben Rechenlogik. Konservativ setzt 60 Prozent des ermittelten Werts an, realistisch 100 Prozent, optimistisch 130 Prozent. Die Herleitung bleibt in allen drei Fällen identisch, nur der Wirkungsgrad ändert sich. Alle vier Positionen wirken wiederkehrend, daher gilt die Summe für jedes Jahr gleichermaßen.
| Potenzial | Gebundene Zeit | Wirkungsgrad | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 01 Zielkunden-IdentifikationVertrieb | 552 Std.24.840 € | 70 % | 17.388 € |
| 02 Kontaktstrecke und WiedervorlageVertrieb | 299 Std.13.455 € | 80 % | 10.764 € |
| 03 PPWR-KonformitätQualität & Compliance | 276 Std.12.420 € | 60 % | 7.452 € |
| 04 WissensassistentVerwaltung & Produktion | 483 Std.21.735 € | 40 % | 8.694 € |
| Gesamt pro Jahr | 1.610 Std. | 72.450 € | 44.298 € |
Lesehinweis. Die Spalte Gebundene Zeit zeigt den heutigen Aufwand, die Spalte Ersparnis den Anteil davon, der nach Umsetzung entfällt. Alle vier Positionen wirken wiederkehrend, der Wert im ersten Jahr entspricht daher dem der Folgejahre.
Was hier bewusst nicht steht. Kein Umsatzeffekt aus zusätzlich gewonnenen Kunden. Die Wirkung der Potenziale 01 und 02 liegt vor allem dort, sie lässt sich ohne Kenntnis von Auftragswert und Abschlussquote aber nicht seriös beziffern. Beide Größen wurden im Gespräch nicht genannt. [Information nicht verfügbar, Nachfrage empfohlen]
Einordnung. Zum Vergleich: das IW Köln misst bei Unternehmen mit produktivem GenAI-Einsatz eine durchschnittliche Produktivitätssteigerung von 13 Prozent pro Jahr (IW Köln 2025). Die hier ausgewiesenen 44.298 € wiederkehrend beziehen sich ausschließlich auf die fünf benannten Tätigkeiten, nicht auf die Gesamtleistung des Betriebs.
Kein neuer Systemzoo. Alles setzt auf der Branchenlösung auf, die ohnehin eingeführt wird, und läuft dort, wo es aus Datenschutzgründen laufen muss: im eigenen Haus oder in europäischen Rechenzentren.
Recherche-Agenten durchsuchen Handelsregister-Bekanntmachungen, Stellenanzeigen, Fachpresse und Unternehmensmeldungen nach Signalen für Verpackungsbedarf.
Potenzial 01E-Mail- und LinkedIn-Sequenzen mit echter Personalisierung, Antwortklassifikation und automatischer Rückschreibung in das neue CRM.
Potenzial 02Erzeugt PPWR-Nachweise und Konformitätserklärungen aus Artikelstamm und Materialdaten. Fachliche Freigabe bleibt im Haus.
Potenzial 03Semantische Suche über Auftragshistorie, Arbeitsanweisungen und Kundenspezifikationen. Jede Antwort mit Quellenangabe, Lücken werden markiert statt geschätzt.
Potenzial 04Verbindet Branchenlösung, DATEV, Postfach und die KI-Bausteine. Self-hosted, damit Auftrags- und Kundendaten das Haus nicht verlassen.
Alle PotenzialeAuswertung der Kamerabilder an Stanze und Klebelinie durch einen trainierten Agenten, mit Protokoll je Bogen für Gefahrgutaufträge.
Weiterer HebelDrei Ansichten aus den Potenzialen 01 bis 04. Beispielansichten, keine Anbindung an Ihre Systeme. Wichtig ist das Verhalten: der Assistent nennt Quellen und markiert Lücken, statt Zahlen zu schätzen.
Hersteller von Vollpappe-Verpackungen für Pharma, Molkerei und Baumarkt. Geprüft wurden Vertrieb, Verwaltung, Qualitätsdokumentation und Qualitätssicherung in der Produktion.
Dieses Audit zeigt Rechenwege. Die Demo zeigt Verhalten: vier Module, in denen Sie den Übergabepunkt zwischen Maschine und Mensch selbst setzen und sehen, was sich dabei verschiebt.
Übergabe-Marker über fünf Stufen, drei Werte rechnen live mit. Entwurf freigeben, anpassen oder aussteuern.
Modul 01Sechs Befunde vom heutigen Auftritt, Vorher-Nachher-Regler und drei Konzeptrichtungen im Vergleich.
Modul 02Fehler in die Linie einschleusen, Empfindlichkeit verstellen, Regelwerk zuschalten, Protokoll mitlesen.
Modul 03Drei Bausteine mit Preis, Zeitrahmen und Abhängigkeiten. Frei kombinierbar, einzeln buchbar.
Modul 04Alle Stundenwerte in diesem Audit sind aus den genannten Strukturen abgeleitet. Der erste Umsetzungsschritt ersetzt sie durch echte Messwerte, bevor irgendetwas gebaut wird.
Durchsprache des Audits, Ergänzung von Jahresumsatz, Auftragswert und Abschlussquote. Damit werden die beiden offenen Stellen in Bereich 05 und 06 geschlossen.
Erfassung der tatsächlichen Zeiten in Vertrieb und Verwaltung. Ergebnis ist eine Rechnung, die nicht mehr auf Annahmen steht, sondern auf Ihren eigenen Werten.
Umsetzung eines einzelnen Hebels, sinnvollerweise Potenzial 01, mit messbarem Ergebnis nach wenigen Wochen. Erst danach folgt die Entscheidung über den Rest.